Wer ist der Arkham Knight?

Wer ist der Arkham Knight?

 

Batman: Arkham Knight wurde erst angekündigt und schon kann das große Rätselraten beginnen, denn Rocksteady gab bekannt, dass der Hauptantagonist eine neue Figur namens Arkham Knight sein wird. Ob damit nun gemeint ist, dass auch der Mann hinter der Maske eine vollkommen neue Persönlichkeit ist, kann natürlich spekuliert werden, aber ich denke, dass sich dahinter eine bekannte Person verbirgt. Das muss nicht zwingend ein bekannter Bösewicht sein, sondern könnte jemand sein, der einfach radikaler denkt als Batman. Ein anderer Vigilant, der mit extremeren Mitteln nach Gerechtigkeit sucht. Gehen wir aber der Reihe nach und stellen die Frage wie plausibel meine verschiedenen Vorschläge zum Mann hinter der Maske sind. In meinen Theorien rede ich offen über die bisherigen Spiele der Arkham-Reihe, seid also vor Spoilern gewarnt.

Der Joker

 

Der Mann der Lachte ist in Arkham City durch die Vergiftung der Titanformel gestorben, aber wir reden hier von einem Spiel basierend auf Comics und in diesem Medium bleibt selten jemand tot. Lazarus-Gruben gibt es anscheinend überall auf der Welt. Es wäre also ein leichtes sogar den toten Joker zurück zu bringen. Bei Jason Todd hat es auch funktioniert, nur das dieser danach ein gehöriges Rad ab hatte. Beim Joker besteht die Gefahr nicht, denn noch irrer kann er schwerlich werden.

Was dagegen spricht: Es wäre der exakt selbe Twist wie in Batman: Arkham Origins. Dort verbarg sich der Joker hinter der Maske von Black Mask. Außerdem würde Rocksteady sich selbst ins Bein schießen, da man mit dem Tod des Jokers einen beispiellosen Abschluss für Arkham City gefunden hat. Am besten wäre es, wenn Mister J in diesem Spiele-Franchise tot bleibt.

Azrael

 

Als Batman den Kampf gegen Bane verlor und dieser im das Rückgrat brach, übernahm Azrael für kurze Zeit das dunkle Cape und jagte die Verbrecher Gothams mit wesentlich extremeren Methoden als Bruce Wayne. Im Orden von Sankt Dumas hatte Jean Paul Valley (so sein bürgerlicher Name) die Funktion eines Vollstreckers inne. Da Batman in der Spiele-Reihe nicht das Rückgrat gebrochen wurde (obwohl Bane dies im ersten Spiel erwähnt, aber man trifft Azrael dennoch erstmalig in Arkham City), könnten die Macher ihn anders nutzen als in der Vorlage. Als Arkham Knight könnte dem schwarzen Ritter aufzeigen, wie falsch dieser mit seiner einzigen Regel (niemanden töten) doch liegt. Davon abgesehen ist Azrael als Mitglied des Ordens von Sankt Dumas ein Ritter, weshalb der Name wie die Faust aufs Auge passen würde. Die Ähnlichkeit zwischen Batman und dem Arkham Knight könnte außerdem eine Anspielung auf Azraels Zeit als Batman sein.

Was dagegen spricht: Prinzipiell nicht viel. Das größte Gegenargument könnte sein, dass der Arkham Knight sich doch eher als Schurke präsentiert, dann würde Azrael nicht passen.

 

Quincy Sharp

 

Der ehemalige Anstaltsleiter von Arkham Asylum und ebenfalls abgesetzte Bürgermeister von Gotham City hat schon in den vergangenen Spielen bewiesen, dass er einen Hang zum Begriff Arkham hat. Als Geist von Arkham hinterließ er Batman im ersten Spiel Nachrichten, die seinen Wahnsinn sehr schön illustrierten. Er hält sich selbst für Amadeus Arkham, den Gründer von Arkham Asylum.

Was dagegen spricht: Sharp ist ein Schwächling, der schon häufiger manipuliert wurde. Sei es nun durch Hugo Strange, Shiva oder den Joker. Davon abgesehen hat er nicht die physische Verfassung, um sich mit Batman anzulegen. Da er relativ klein und „wohlproportioniert“ ist, passt er auch nicht hinter die Rüstung des Arkham Knight.

 

Ra's al Ghul

 

Der Kopf des Dämons ist ein Unsterblicher, der die Dekadenz der Menschheit verabscheut. Deshalb vertritt der Anführer der Gesellschaft der Schatten recht extreme Ansichten, die sich schon bei seinem großen Auftritt in Arkham City zeigten. Er tauchte aber bereits in Batman: Arkham Asylum auf, wenn auch als Leiche im Leichenschauhaus. Deswegen dürfte sein Tod in Batman: Arkham City keinerlei Grund für ihn sein wieder auf der Bildfläche zu erscheinen.

Was dagegen spricht: Ra's al Ghul ist zwar auf Heimlichkeit bedacht, aber Verkleidungen sind normalerweise nicht sein Fall. Wenn er sich zu Täuschungen entscheidet, dann meistens durch seine treuen Assassinen. Er könnte natürlich veranlassen, dass einer dieser die Maske des Arkham Knight aufsetzt, aber das scheint unwahrscheinlich.

 

Jason Todd/Red Hood

 

Jason Todd wurde vom Joker brutal ermordet. Nach seinem Tod sammelte Ra's al Ghul seine Reste auf und reanimierte ihn in der Lazarus-Grube. Dem Reich der Toten entrissen, wurde Jason jedoch vollkommen wahnsinnig und übernahm das Alter Ego des Jokers, die Identität des Verbrechers Red Hood. Rocksteady könnte diese Vorgeschichte nun etwas verändern und statt dem Red Hood den Arkham Knight aus Jason Todd machen. Dies spräche auch wieder für die Theorie des extremeren Vigilanten, der notfalls auch über Leichen geht.

Was dagegen spricht: Die Maske des Red Hood gegen die des Arkham Knight zu tauschen wäre etwas plump. Außerdem spielte Jason Todd in den bisherigen Arkham-Spielen keinerlei Rolle. Dennoch könnte er als ehemaliger Robin Batman durchaus auch physisch gefährlich werden. Außerdem kennt er seine wahre Identität und könnte ihm dadurch unangenehm nahe auf den Pelz rücken.

 

The Knight

 

Percy Sheldrake war ein Edelmann aus England, der sich durch Batman dazu inspirieren ließ das Verbrechen zu bekämpfen. Er entschied sich die Rüstung eines Ritters anzuziehen und unter dem Namen „The Knight“ für das Gute zu kämpfen.

Was dagegen spricht: Die Figur des Knight ist relativ unbekannt und würde deshalb wohl kaum einen Aha-Effekt nach der Enthüllung der Idenität auslösen. Es gibt jedoch äußerliche Ähnlichkeiten zum Arkham Knight, die durchaus für ihn sprechen könnten. Trotzdem scheint die Wahl dieser etwas absonderlichen Figur unwahrscheinlich.

 

Wenn ihr noch eigene Theorien darüber habt, wer sich hinter der Maske verbergen könnte, schaut doch im Forum vorbei und teilt sie uns mit.